Terminator: Die Erlösung

Die Terminator-Saga wird fortgeschrieben, ohne Arnold Schwarzenegger. Eine entscheidende Frage, die in diesem Zusammenhang zwangsläufig gestellt werden muss, ist deshalb: Ein Terminator-Film ohne Arnie- geht das?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der neue Terminator-Streifen, der der Beginn einer weiteren Terminator-Trilogie sein soll, funktioniert ohne Arnie- aber der Actionfilm ändert mit seinem neuen Hauptdarsteller Christian Bale seine Gestalt. Das ironisch-gebrochene Element aus den Schwarzenegger-Filmen fehlt hier völlig. Aber das ist in Ordnung, ironische Gebrochenheit ist im vorherrschenden Zeitgeist nicht mehr zuhause: Es sind harte und finstere Zeiten, die wir erleben. Und dass Bale keinen Spaß versteht, war auch bekannt- der schon legendäre Wutausbruch am Filmset hat das nur noch einmal bewiesen.
Regie führt in „Terminator: Die Erlösung“ McG, der sich vorher vor allem durch Musikclip-Arbeiten bewährt hat. Er versteht es insbesondere, die Atmosphäre der postapokalyptischen Welt, in der der Film spielt, dicht und bedrückend zu inszenieren. Der Film lohnt sich nicht nur für eingefleischte Terminator-Fans, sondern auch für Liebhaber einer trocken ausgeprägten Actionfilms.

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